Was steckt hinter dem Hype: Capsule Wardrobe?

Capsule Wardrobe bezeichnet eine sehr reduzierte Garderobe mit wenigen ausgewählten Kleidungsstücken, die man aber möglichst gut zusammen kombinieren kann – sprich weniger ist mehr. Aber was soll es bringen?!

Es schützt einem vor dem Chaos im Kleiderschrank und man behält somit auch einen besseren Überblick von den Kleidungsstücken, die man besitzt.  Außerdem hat man wieder mehr Platz im Kleiderschrank und besitzt wirklich nur Teile, die einem gefallen und zu einem passen.

Ich habe mich mit diesem Thema nun mehr auseinandergesetzt, da bald ein großer Umzug ansteht und ich so wenig wie möglich mitnehmen möchte. Ich habe rigoros ausgemistet und habe alle Kleidungsstücke, die ich länger als ein Jahr nicht getragen habe, aus dem Schrank eliminiert. Es fühlt sich, nachdem man sich getraut hat, wirklich total befreiend an. Ich habe mich der Einfachheit nun auf viele gedeckte Farben und einfarbige Stücke beschränkt, da ich denke, dass diese natürlich viel leichter zu kombinieren sind und ich zu dem auch der typische Träger von Grau, Schwarz und Weiß bin.

Capsule_Wardrobe_Najsattityd

Um eine komplette Capsule Wardrobe zu erstellen, dauert es natürlich, da man erstmal wissen muss, welchen Stil man hat oder haben möchte. Nach dem Ausmisten und dem Neuzusammenstellen sollte man zudem den Schrank neu strukturieren und ordnen. Ordentlicher wird es unter anderem, wenn man mehr Kleidungsstücke auf Bügel hängt, anstatt zu stapeln. Für das optische Schmankerl verhilft nun zusätzlich die Sortierung nach Farbe und Kleidungsstück. Außerdem ist ein einheitlicher Look durch die gleichen Kleiderbügel hilfreich. Kleine Dinge wie Socken & Unterwäsche können ordentlich in Kisten verstaut werden und stören so auch nicht mehr den Gesamteindruck.

Inspiriert wurde ich von einer meiner Lieblingsvlogger: viviannadoesmakeup. Auch bei Neele von justafewthings habe ich darüber lesen können.

Ich bin auf jeden Fall nun sehr motiviert und werde am Ball bleiben!

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Habt Ihr noch weitere Organisations-Tipps?

27 Comments
  • Neele

    Februar 21, 2016 at 6:56 pm Antworten

    Wow, dass ich einmal in einem Satz mit viviannadoesmakep gennant werde, hätte ich auch nicht gedacht. Vielen Dank dafür 😉 Mich begeistert das Thema nach wie vor und ich freue mich schon, wenn ich bald wieder ausmiste. Der Frühling steht vor der Tür und es hat sich schon wieder viel zu viel angesammelt… Bis ganz bald und liebe Grüße aus Freiburg, Neele

  • Carmen

    Februar 22, 2016 at 8:33 pm Antworten

    Ein wirklich toller Post 🙂 Du hast mich gleich motiviert, mal wieder ein bisschen Ordnung in meinen Kleiderschrank zu bringen! Liebe Grüsse, Carmen – http://www.carmitive.com

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:27 pm Antworten

      Dankeschön 🙂 Ich habe mich da selbst mit motiviert!

  • Saskia

    Februar 22, 2016 at 11:01 pm Antworten

    Ich fürchte schon allein das Aussortieren würde bei mir scheitern, weil ich mich von kaum etwas trennen kann. Theoretisch find ich die Idee dahinter aber toll. Ganz liebe Grüße Saskia von http://www.everygirl.de

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:28 pm Antworten

      Mir ging es auch lange so und war erst durch den anstehenden Umzug motiviert 🙂

  • Chiara

    Februar 23, 2016 at 1:41 am Antworten

    Finde den Trend eigentlich echt gut, klappt leider bei mir noch nicht so gut aber ich arbeite dran 😀

    Liebst, Chiara / modemood.blogspot.com

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:29 pm Antworten

      Denke, dass auch kleine Änderungen einem helfen können, wieder Ordnung in den Schrank zu bringen 🙂

  • Katharina

    Februar 23, 2016 at 12:45 pm Antworten

    Ich muss zugeben, dass ich gerade zum ersten Mal von Capsule Wardrobe höre…deinen Artikel finde ich super und die Idee dahinter sehr spannend, auch, wenn mein Kleiderschrank nicht wirklich danach aussieht 😉

    Liebst
    Katharina

    http://casualchic.eu/

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:30 pm Antworten

      Vielen Dank, freut mich 🙂

  • Jana

    Februar 23, 2016 at 1:22 pm Antworten

    Ich finde den Sinn dahinter wirklich großartig. In meinem Kleiderschrank hängen einfach so viele Sachen, die ich noch nie oder nur sehr selten angehabt habe. Aber leider gehe ich einfach viel zu gerne shoppen.

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:33 pm Antworten

      Ich werde mir Neuanschaffungen nun nochmals durch den Kopf gehen lassen und tätige keine unüberlegten Spontankäufe mehr, ganz werde ich meine Shopping-Leidenschaft, aber auch nicht loswerden – macht einfach zu viel Spaß 😉

  • Leni

    Februar 23, 2016 at 6:57 pm Antworten

    Spannende Sache, die echt Sinn macht! Würde meinem Kleideschrank wahrscheinlich auch gut tun! Viele Kleidungstücke ziehe ich gar nicht an. :/ Ein Umzug ist natürlich eine super Gelegenheit damit anzufangen!
    Alles Liebe, Leni
    http://www.theblondejourney.com/

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:34 pm Antworten

      Dann bin ich ja mal gespannt, ob Du dich motivieren konntest 🙂

  • Katharina

    Februar 23, 2016 at 8:30 pm Antworten

    Unfreiwilligerweise bin ich auch unter die Minimalisten gegangen. Ich versuche es ab jetzt mit Carine Roitfeld zu halten: Siehe Trends als das, was sie sind ein Spiel. Investier in Stücke, die du ewig tragen willst. Deshalb ist ganz viel gespendet, verkauft oder auch einfach entsorgt worden. 😉
    Katharina | ktinka.com

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:35 pm Antworten

      Auch ein sehr guter Ansatz, mit ähnlichem Ergebnis 🙂

  • Nessa

    Februar 23, 2016 at 10:08 pm Antworten

    Ein sehr schöner, inspirierender Post!
    Ich schmeiße regelmäßig alte, bzw. nicht oft getragene Klamotten raus, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das genau so viel nachkommt xD Dabei versuche ich schon immer, nur Dinge zu kaufen, die sich gut kombinieren lassen und von denen ich länger was habe.
    Weniger ist mehr ist eigentlich echt ein gutes Mooto. Mal sehen wie weit ich damit komme 😀
    LG
    Nessa von DasFuchsMädchen

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:37 pm Antworten

      Vielen, lieben Dank! Freut mich 🙂 Viel Erfolg!

  • Patty

    Februar 23, 2016 at 11:30 pm Antworten

    Ein wirklich toller Beitrag. Ich persönlich finde sowas extrem praktisch weil sich dabei das Chaos am Morgen noch in Grenzen halten lässt. Es gibt einfach bestimmte Teile die passen super zusammen egal wie man sie kombiniert & das sollte man definitiv ausnutzen um damit neue Outfits zu kreieren 🙂

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:37 pm Antworten

      Merci 🙂

  • CHRISTINA KEY

    Februar 24, 2016 at 11:44 am Antworten

    Für mich als Fashionbloggerin ist das einfach nichts!
    Bin selbst gerade umgezogen und dachte auch so. Und jetzt?
    Jetzt vermisse ich meine weggegebenen Teile schrecklich!!! :((
    Also ich kann nur abraten. :“)

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

    • Nina

      Februar 24, 2016 at 5:40 pm Antworten

      Das ist natürlich ärgerlich 🙁 Ich finde jedoch, dass allein eine kleine Reduktion des Kleiderschranks schon oftmals ausreicht, um wieder Ordnung zu schaffen und neu inspiriert zu sein 🙂

  • Susanne Graf

    Februar 25, 2016 at 8:07 am Antworten

    Liebe Nina, echt super, dass du das so rigorose durchgezogen hast. Ich finde das auch total spannend und bin am Überlegen, ob ich das Projekt bald mal in Angriff nehmen soll. Finde es wirklich wichtig, dass man nicht jede Saison planlos Klamotten kauft, die gerade angesagt sind, kaum getragen werden und dann entweder den Kleiderschrank vermüllen oder gleich weg geschmissen werden. Haben heute in der Arbeit vor allem darüber diskutiert, ob das mit 30-40 Teilen pro Saison auch wirklich hinhaut. Da bin ich mir bei mir selbst, ehrlich gesagt, nicht ganz so sicher, vor allem nicht, wenn man Mäntel und Schuhe tatsächlich dazu zählt. Aber, wie du schon geschrieben hast, man muss einfach mal irgendwo ansetzen und das will ich unbedingt tun!Danke auch, dass man dadurch einen definierteren Stil entwickelt. Würde mich sehr auf weitere Anregungen und Fotos von deiner Capsule Wardrobe freuen!!! Hab einen schönen Tag! Liebe Grüße aus Landsberg, Sanni

    • Nina

      Februar 25, 2016 at 6:38 pm Antworten

      Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt! Es kommen bestimmt noch weitere Posts zu dem Thema 🙂

  • WMBG

    Februar 25, 2016 at 10:37 am Antworten

    Wirklich eine sehr coole Idee! Bei mir hat sich in den letzten Jahren so viel an Klamotten angesammelt, dass ich manchmal auch den Überblick verliere.

    XXX,

    WMBG

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    • Nina

      Februar 25, 2016 at 6:40 pm Antworten

      War bei mir auch so. Fühlt sich sehr befreiend an, wenn man einfach mal anfängt 🙂

  • liebe was ist

    Februar 25, 2016 at 6:07 pm Antworten

    liebe Nina,
    ein toller Post! 🙂
    ich arbeite selber seit einem guten Jahr an meiner Capsule Wardrobe und hab auch schon einige Post darüber verpasst 🙂
    das ist wirklich ein geniales Konzept, dass sich sehr individuell anpassen lässt.
    freue mich, wenn du mehr darüber schreibst!

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

    • Nina

      Februar 25, 2016 at 6:41 pm Antworten

      Merci! Freut mich,dass dir der Beitrag gefallen hat! Werde mich weiter mit dem Thema beschäftigen und sehr gerne mit Euch teilen 🙂

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